Maria Hammerich-Maier

Was ich zu sagen habe...

Willkommen bei Maria Hammerich-Maier

habe ich schon früh Tagebüchern anvertraut. Das erste bekam ich zu meinem vierzehnten Geburtstag von meiner Mutter geschenkt. Es ist in rotes Kunstleder gebunden, hat einen Schloss und war für Stammbuchpoesie gedacht. Ich schrieb es mit meinen Reflexionen voll. Mittlerweile sind es über sechzig dicke Hefte, und sie bilden einen roten Faden, auf den ich gerne zurückgreife. In der Pubertät las ich Rilke, unermüdlich, kreuz und quer, aber auch Thomas Mann, die Shakespeare’schen Sonette und vieles andere mehr. Etwas von der damaligen Lektüre steckt in der Lyrik, die ich dann zu schaffen begann. Sie besingt Personen, Stimmungen, Orte, Gedanken, die Natur. Seither habe ich nie mehr aufgehört, Gedichte zu schreiben. Bald gesellten sich kurze Prosatexte dazu, die mit der Zeit komplexer wurden. Einschneidende Zeitgeschehnisse wie der Reaktorunfall von Tschernobyl oder der Freiheitszug von 1951 haben in meinen Texten Niederschlag gefunden. Meine erste literarische Übersetzung in Buchform, Ivan Klímas vergessenes Romandebüt "Stunde der Stille", grub ich in einer Prager Bibliothek aus. Dem Hörfunk widme ich mich wegen seiner unmittelbaren Wirkung und der faszinierenden Verbindung mehrer Medien. Ich fange eine Schwalbe, die in der Luft schwirrt, streiche ihr Gefieder aus Text, Bild und Ton glatt und setze sie aufs Fensterbrett, damit sie in den Himmel auffliegt. Das Gleiche mache ich nun mit dieser Auswahl aus meinem literarischen Schaffen.

Treten Sie ein in meinen literarischen Kiosk, stöbern Sie darin und lassen Sie mich wissen, wie meine Texte auf Sie wirken und was Ihnen dazu einfällt.

Ihre

Maria Hammerich-Maier

Es gibt keine eindeutige Oberfläche der Dinge. Nur ihre Beleuchtung durch den subjektiven Verstand und das individuelle Gefühl.